Basenhaushalt

 

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Stimmt Ihr täglicher Ausgleich von Säuren und- Basen?

Sie fühlen sich schlapp, müde und ohne Antrieb? Und das ohne wirklich erkennbaren Grund? Dann nehmen Sie sich eine Minute Zeit, und erinnern Sie sich an die vergangenen Tage: Hatten Sie viel Stress und wenig Zeit für sich selbst? Gab es auf Ihrem Speiseplan einen Wettbewerb, bei dem die bequeme Fastfood-Kost meist über das gesunde Obst und Gemüse gewonnen hat? Haben Sie den Tag mehr am Schreibtisch oder auf dem Sofa als an der frischen Luft verbracht? Und kommen Sport und Bewegung nicht auch zu kurz?

Nur ein "ja" auf eine dieser Fragen könnte schon zur Lösung führen: Ihr Körper ist übersäuert. Die für ihn wichtige Harmonie von Säuren und Basen ist aus dem Gleichgewicht geraten. Schuld daran könnte ein Mangel an basischen Vitalstoffen sein, die Säuren neutralisieren können. Wenn der natürliche Säure- Basen-Haushalt nicht ausgewogen ist, beschwert sich unser Körper, denn sauer macht in diesem Fall nicht lustig, sondern eher träge. Stimmt das Verhältnis zwischen Säuren und Basen, funktioniert der Stoffwechsel, wir sind leistungsfähig und fühlen uns wohl.

 

Belastung von außen

Damit unser Stoffwechsel funktioniert, muss das Verhältnis von Säuren und Basen in unserem Körper stimmen. Fast alle Prozesse des Lebens sind an ein bestimmtes Gleichgewicht von Säuren und Basen angepasst, das einen optimalen Ablauf gewährleistet. Viele äußere Einflüsse können jedoch dieses empfindliche Gleichgewicht von Säuren und Basen stören.

Durch Stress, Hektik oder falsche Ernährung werden in unserem Körper belastende Säuren gebildet. Um das natürliche Gleichgewicht zu erhalten, brauchen wir basische Vitalstoffe (basisch wirksame Mineralstoffe und Spurenelemente), die belastende Säuren neutralisieren können und den Körper bei der Ausscheidung unterstützen. Fehlen basische Vitalstoffe, kann der Körper auf Dauer übersäuern.

 

Entlastungen von innen

Da wir ununterbrochen einer wechselnden Menge an Säuren und Basen ausgesetzt sind, hat der Organismus Mechanismen entwickelt, die den Säure-Basen-Haushalt in einem natürlichen Gleichgewicht halten. Auch in unserem Stoffwechsel werden ständig Säuren produziert. Deshalb muss der Körper andauernd einer Verschiebung des Gleichgewichts entgegenwirken. Diese Fähigkeit wird als "Pufferkapazität" bezeichnet und ist maßgeblich auf die Zufuhr einer täglich ausreichenden Menge an basischen Vitalstoffen - das sind organisch gebundene Mineralstoffe und Spurenelemente - angewiesen. Nur so kann der Körper sich auf Dauer gegen eine Verschiebung des Gleichgewichts zur "sauren Seite" hin wehren.

Eine basenreiche Ernährung fördert den Erhalt Ihrer Gesundheit. Ideal sind frisches Obst und Gemüse sowie die meisten Milchprodukte. Sie sind die wichtigste Quelle für basische Vitalstoffe und sollten deshalb in Ihrem Speiseplan überwiegen.

Dabei ist nicht alles "sauer", was sauer schmeckt. So haben z. B. Zitronen oder Essig aufgrund des Gehalts an basisch wirksamen Mineralstoffen einen positiven Einfluss auf den Säure-Basen-Haushalt, denn die enthaltenen Säuren werden im Körper neutral abgebaut.

Säurebildende Speisen enthalten ursprünglich keine Säuren, produzieren aber im Verlauf des Verdauungsprozesses und bei ihrer Aufnahme und Weiterverwendung durch die Zellen saure Substanzen. Viele unserer Grundnahrungsmittel, z. B. Eiweiß, zählen zu den Säurebildnern. Da Eiweiß dennoch ein unverzichtbarer Bestandteil unserer Ernährung ist, sollte überwiegend auf pflanzliche Eiweißquellen zurückgegriffen werden und der Anteil an tierischem Eiweiß gesenkt werden.

 

Übersäuerung im Sport

Besonders intensive körperliche Anstrengungen im Sport führt trotz guten Trainingszustandes rasch zu Flüssigkeits- und Mineralstoffverlusten und steigert den Bedarf an Vitaminen.

Aufgrund der hohen Säurebelastung (z. B. Entstehung von Milchsäure) des Organismus gehen für den Erhalt der körperlichen Leistungsfähigkeit wichtige basische Vitalstoffe (Mineralien und Spurenelemente) vermehrt verloren. Werden diese Verluste nicht kompensiert, merkt der Sportler schnell das Nachlassen seiner Kräfte und langfristig einen deutlichen Leistungseinbruch.
Die Folgen der Übersäuerung reichen - neben Kräfteverlusten und Leistungseinbußen - von erhöhter Verletzungsanfälligkeit, Überbelastung an Knochen, Muskulatur und Bandapparat bis zu schlechter Trainierbarkeit, Konzentrationsschwäche und erhöhter Infektanfälligkeit.
Der Mangel an wichtigen basischen Vitalstoffen (Mineralien und Spurenelemente) muss neutralisiert werden, weshalb es sinnvoll ist, vor dem Sport Mineralien prophylaktisch einzunehmen und so eine Basenflut im Körper zu erzeugen. Auf diese Weise kann der größte Teil der anfallenden Milchsäure sofort neutralisiert werden. Unmittelbar nach dem Sport empfiehlt es sich, ein basisches Körperbad zu nehmen, um die restliche Milchsäure zu neutralisieren und einen möglichen Muskelkater zuverlässig zu vermeiden. Das geht so schnell, dass sich eine Fußballmannschaft sogar in der Pause auf diese Weise wieder fit machen könnte und sollte. Wenn man diese Hinweise beachtet, wird der Sport wirklich eine Wohltat für den Körper.

 

Allgemeines

Ein ausgeglichener Säure-Basen-Haushalt ist Voraussetzung für die innere Harmonie in unserem Körper. Stimmt das Verhältnis zwischen Säuren und Basen, funktioniert der Stoffwechsel und wir fühlen uns wohl.

Um einen reibungslosen Ablauf der Stoffwechselvorgänge zu gewährleisten, muss sichergestellt sein, dass der pH-Wert des Blutes sowie des Milieus innerhalb und außerhalb der Zellen aufrechterhalten wird.

Dazu wird ein bestimmtes Gleichgewicht zwischen Säuren und Basen im Körper benötigt, das zur Stabilisierung des pH-Wertes beiträgt. Je nach Säure- bzw. Basenbelastung muss der Organismus andauernd einer Verschiebung dieses Gleichgewichts entgegenwirken, um so für optimale Stoffwechselbedingungen zu sorgen

In einem akuten Notfall können unbedenklich 8 bis 10 Gramm der Basenmischung, möglichst in körperwarmem Wasser, genommen werden, weil es so am schnellsten wirkt. Bitte beachten Sie, eine Basenflut lockt weitere Säuren aus den Einlagerungsdepots, und auch die müssen kompensiert und ausgeleitet werden.

ACHTUNG! Basenmittel nicht mit kohlensäurehaltigem Mineralwasser nehmen, weil sonst ein Teil der Basen durch die Kohlensäure neutralisiert wird.

Bei der Entsäuerung berichten Betroffene oft von unerwarteten, höchst angenehmen Besserungen. z.B. Kopfdruck und Schwindel, der oft schon jahrelang plagte, verschwindet in wenigen Tagen für immer. Das Denken wird klarer, und das Gedächtnis kann sich oft erheblich bessern, ebenfalls in wenigen Tagen. An die Stelle von Depressionen tritt eine entspannte Fröhlichkeit. Bewegungen werden wieder leichter, freier, sicherer, das Aussehen verbessert sich oft unglaublich, und man fühlt sich um Jahre jünger. Unausgeglichene und zänkische Menschen erleben bei der Entsäuerung oft innerhalb von 2 bis 3 Tagen einen unglaublichen Stimmungsumschwung und eine bleibende Harmonisierung. Auch Sonnenbäder werden nach der Entsäuerung deutlich besser vertragen, weil die Überempfindlichkeit gegen UV-Licht verschwindet. Eine gründliche Entsäuerung führt letztlich zu seelischer und körperlicher Gesundheit, und wir erleben, dass dies eigentlich unser natürlicher Zustand ist. Auch wenn Sie in einer ärztlichen Behandlung sind, ist die gründliche Entsäuerung des Körpers die wichtigste Grundlage Ihrer Heilung. Denn nur in einem guten Milieu können gesunde Zellen gedeihen.

Wenn Sie eine Säure-Basen-Balance erreicht haben, fühlen Sie sich wie neu geboren. Es ist eine Gesundheitsvorsorge, die jeder fast zum Nulltarif selbst schaffen kann.

Die Wirkung wird noch gesteigert und erweitert, wenn Sie die im Wasser gelöste Basenmischung vor dem Trinken eine Minute gründlich schütteln, am besten in einem Mixbecher.
Bis Mittag arbeiten Ihre Ausscheidungsorgane auf Hochtouren, und so sollten Sie im Laufe des Vormittags (am besten auf leerem Magen bis 10 Uhr) einen Liter basische Flüssigkeit zu sich nehmen, um die Säureausschwemmung wirkungsvoll zu unter- stützen.

So wichtig die gründliche Entsäuerung des Körpers auch ist, noch wichtiger ist die Remineralisierung, die Wiederauffüllung der Mineralstoffdepots des Körpers. Meistens ist der Mangel so groß, dass eine basische Ernährung allein nicht ausreicht und man eine Basen spendende Nahrungsergänzung braucht. Dabei sollten Zucker und Salz nur äußerst sparsam verwendet werden, denn beide sind Gifte für den Körper, auch wenn er etwas Salz braucht. Obst ist ein idealer Tagesbeginn, wenn Sie bis Mittag nichts anderes essen. Dazu gehören täglich ein bis zwei Bananen, denn keine andere Frucht hat eine solche ausgewogene Nährstoffbilanz. So oft wie möglich sollten Sie Kartoffeln essen - die tolle Knolle. Und möglichst täglich eine ordentliche Portion Gemüse, was immer die Saison bietet. Auch Jogurt hat viele Vorteile, die Sie immer wieder nutzen sollten.

Zahlreiche unerwünschte Substanzen bleiben nur deshalb im Körper zurück, weil zu wenig Sauerstoff vorhanden ist, um sie zu verbrennen. Zur gründlichen Entsäuerung gehört es daher auch, eine ausreichende Sauerstoffversorgung sicherzustellen. Das heißt vor allem, für genügend tägliche Bewegung sorgen, ebenso wie für ausreichend Mineralstoffe und Spurenelemente.

Wenn Sie sich in Verbindung mit gesunder Ernährung und genügend Bewegung die »natürliche Vollatmung« angewöhnen, werden Sie außerdem noch wie von selbst abnehmen, in kurzer Zeit Ihr »Wohlfühlgewicht« erreichen und mühelos halten.

 

Genießen Sie Ihre Bewegung auf gesunder BASIS

 

 

nordic.walking@vital4you.net